Vor über 130 Jahren hat Walter Hauenstein die Hauenstein Baumschule in Rafz gegründet. Seit Jahrzehnten stehen die Baumschule und die Gartencenter für eine einmalige Sortimentsvielfalt, professionelle Beratung und zeitgemässen Lieferservice. Bewährtes wurde konsequent beibehalten und Neues laufend integriert. Dadurch entwickelten wir uns zu einem der bedeutendsten Unternehmen der «Grünen Branche» in der Schweiz.
Im April 2024 wurde die moderne Topfhalle der Hauenstein AG am Standort Flaach, Steubisallmend, nach einer intensiven Bauphase fertiggestellt. Die Halle erstreckt sich über 300 Quadratmeter und beinhaltet ein Substratlager mit einem Volumen von 100 m³, das mit einer vollautomatischen Substratförderung ausgestattet ist. Zudem ist die Halle mit einer 70,55 kWp Photovoltaikanlage versehen, die jährlich 67’023 kWh Strom produziert und so die Nachhaltigkeit sowie die Effizienz der Baumschule unterstreicht. Ein Grossteil des produzierten Stroms wird in der Produktion, in den angrenzenden Sozialräumen sowie für das Laden der Elektrofahrzeuge und Stapler verwendet. Überschüssiger Strom wird ins öffentliche Netz eingespeist. Diese Investitionen unterstreichen das Engagement des Unternehmens für umweltfreundliche Betriebsabläufe und fördern gleichzeitig die Schaffung eines angenehmen sowie gesundheitsfördernden Arbeitsumfelds.
Nach zwölf Jahren erfolgreicher Leitung des Restaurants Botanica trat der bisherige Pächter, Rolf Sallenbach, Ende 2023 in den Ruhestand. Seit dem 1. Januar 2024 leitet Evelyne Faude als neue Geschäftsleiterin den gastronomischen Betrieb, der in eine eigens dafür gegründete Tochtergesellschaft der Hauenstein AG übergegangen ist. Unterstützt von ihrem Team, wird die Tradition des Restaurants Botanica fortgesetzt.
Die Geschäftsleitung der Hauenstein AG in Rafz ist wieder komplett. Neben Rainer Marxsen (Vorsitzender der GL, Gesamtleitung Verkauf und Infrastruktur) und Hans-Ruedi Weber (Gesamtleitung Produktion) sind neu in der Geschäftsleitung Sandra Burkhalter (Finanzen, Controlling, Personal, IT) sowie Andreas Geissmann (Gesamtleitung Gartencenter). Zusammen mit den 180 Mitarbeitenden freut sich die Geschäftsleitung auf die kommenden Aufgaben.
Im Herbst 2020 wurde die 25-jährige Ölheizung in den vorhandenen Kellerräumen unseres Betriebes ersetzt. Die neue Pelletheizung beheizt Bürogebäude, Arbeits- und Sozialräume, Produktionsgewächshäuser und die angrenzenden Liegenschaften. Wir wählten eine Energielösung der Zukunft und heizen nun CO2-neutral. Diese wartungsarme, technisch ausgereifte und platzsparende Wärmeversorgung bringt uns in unseren bestehenden Räumlichkeiten mit den vorhandenen Gegebenheiten viele Vorteile.
Seit dem Oktober 2019 ist die Hauenstein AG wieder in dieser grünen Stadt präsent. Wie in den anderen Gartencentern in Rafz, Zürich und Baar stehen die Pflanzen im Mittelpunkt. Eine reichhaltige Auswahl weiterer Bedarfsartikel für Haus und Garten wie Gefässe, Erden, Werkzeuge, Dünger, Pflanzenschutz, Insektenhotels, Boutique-Artikel usw. runden das Angebot ab. Der Standort befindet sich an einer ausgezeichnet erschlossenen Lage im wachstumsstarken Stadtquartier Grüze. Rundherum befinden sich verschiedene Einkaufsmärkte und viele weitere Geschäfte.
Am 23. März 2018 wurden im Rahmen einer Feier mit den an der Ausführung beteiligten Firmen und dem Personal der Hauenstein AG die neue Topfhalle und die neuen Personalräume in der Baumschule in Rafz eingeweiht. Der Baubeginn erfolgte im Oktober 2017. Durch den Neubau wurden die internen Arbeitsabläufe weiter optimiert und gleichzeitig die Arbeitsbedingungen für die Mitarbeitenden klar verbessert. Auf einer Gesamtfläche von über 780 m² (inkl. Substratlager) stehen 10–15 moderne und angenehme Arbeitsplätze zur Verfügung.
Durch das 125-jährige Jubiläum im Jahr 2015 war dieses für die Hauenstein AG ein prall gefülltes Jahr. Schliesslich wird ein Unternehmen nicht alle Tage 125 Jahre alt. Ein solches Alter konnten wir nur dank unserer treuen Kundinnen und Kunden erreichen. Darum haben wir dieses Ereignis mit verschiedenen Anlässen, Aktivitäten und Festen zusammen mit unserer Kundschaft gefeiert. Das beinhaltete zum Beispiel ein grosses Jubiläumsfest für Gross und Klein mit Blick hinter die Baumschulkulissen in Rafz, die wandernde Fotoausstellung «125 Jahresringe», verschiedene Wettbewerbe, den grossen Gala-Abend für Gäste und die Mitarbeitenden, verschiedene Sonderangebote, «Kunst am Baum» für Schulklassen und vieles mehr. Wir freuen uns auf die nächsten 125 Jahre!
Das Hauenstein Gartencenter in Rafz mit dem Restaurant BOTANICA und dem 10'000 m² grossen Schaugarten gewinnt den renommierten TASPO AWARD 2013 in der Kategorie «Unternehmergeführtes Gartencenter». Dieser Preis ist die wichtigste Auszeichnung im deutschsprachigen Raum. Von der Jury werden folgende Punkte positiv erwähnt: europaweit einzigartig, interessantes Vollsortiment, hochwertige Präsentation, umfangreiches Kursangebot, saisonale Events und Philosophie der Nachhaltigkeit.
Eine vierköpfige Geschäftsleitung mit Rainer Marxsen führt neu das operative Geschäft der Hauenstein AG. Fritz Hauenstein verlässt die Geschäftsleitung und vertritt als Delegierter die Belange des Verwaltungsrats in der Hauenstein AG.
Das einzigartige Restaurant BOTANICA beim Gartencenter in Rafz wird am 22./23. September 2012 mit einem grossen Fest offiziell eröffnet. Dazu gehören auch Bankett- und Seminarräume, welche für Hochzeiten, Geburtstagsfeste, Tagungen, Seminare u.s.w. genutzt werden können. Einmalig ist auch das «Stille Örtchen», das jeden Blumen- und Kunstfreund begeistert.
Auf den 1. April 2012 wird das Hauenstein Gartencenter in Zürich auf der östlichen Seite um rund 600 m² erweitert. Zudem wird an der Südseite des Glashauses ein grosses Dach angebaut. Jetzt ist der Saisonflor und auch die Kundschaft vor der Witterung geschützt.
Am 1. März 2012 wird das stark erweiterte und komplett neu gestaltete Gartencenter in Rafz feierlich eröffnet. Die totale Verkaufsfläche beträgt jetzt rund 9'400 m², wovon gut 3'500 m² überdacht sind. Mit dieser Erweiterung kann auch das Angebot markant vergrössert werden.
Am 10. August 2011 produziert die neue Photovoltaik-Anlage erstmals Strom. Auf einem 540 m² grossen Hallendach liefert sie jährlich rund 80'000 kWh Strom. Das ist ein weiterer Schritt der Hauenstein AG in Richtung Nachhaltigkeit.
Im Jahr 2010 ist es 50 Jahre her, seit die Hauenstein Gartencenter in Zürich und Rafz eröffnet wurden, notabene die ersten zwei Gartencenter der Schweiz. Dieses Jubiläum wird das ganze Jahr 2010 hindurch mit Sonderangeboten für die Kunden «50 Jahre = 50%» gefeiert.
Die Hauenstein AG gehört zu den ersten zwei Baumschulen in der Schweiz, welche 2009 mit dem bekannten Label SUISSE GARANTIE zertifiziert wurden. Damit kann der hohe Anteil an ökologisch selber produzierten Pflanzen besser sichtbar gemacht werden.
Nach 26 Jahren muss im Jahre 2007 das Hauenstein Gartencenter in Winterthur wegen eines Neubauprojekts geschlossen werden.
Die Tochterfirma Gartencenter AG, welche zu 100% der Hauenstein AG gehört, wird im Jahre 2007 ins Mutterhaus integriert. Die beiden Gartencenter in Zürich und Baar sind jetzt auch rechtlich Bestandteil der Hauenstein AG.
Im Jahre 2005 wird im Hauenstein Gartencenter in Rafz das grosse Glashaus nochmals erweitert und die Aussenfläche vergrössert sich um 1'900 m².
Im April 2001 kann die völlig neu gestaltete Aussenverkaufsfläche des Hauenstein Gartencenters in Rafz eingeweiht werden.
Ende März 2000 wird das modernisierte sowie erweiterte Garten Center in Rafz mit dem imposanten Glashaus im «Basilika»-Stil eingeweiht. Mehr als 10'000 Besucher bestaunen es am Eröffnungswochenende.
Das Hauenstein Gartencenter in Baar/ZG zieht 1996 nach kurzer Bauzeit vom beengten Standort am Bahnhofsplatz in den grösseren Neubau Im Jöchler 1 um. Die Gesamtfläche beträgt hier rund 6'300 m².
Als eine der ersten Baumschulen der Schweiz erhält die Hauenstein AG im Jahre 1995 die IP-Zertifizierung (IP = Integrierte Produktion). Diese bescheinigt, dass die Pflanzen nach strengen Kriterien umweltgerecht produziert werden.
Im Jahre 1990 wird das Aktienkapital der Hauenstein AG in zwei Schritten von CHF 300'000 auf CHF 750'000 aufgestockt, um das Eigenkapital dem stark gewachsenen Betrieb anzupassen. Neu sind auch die Mitarbeitenden über die Vorsorgestiftung (BVG) und die Personalfürsorgestiftung (ehemalige Pensionskasse) indirekt mitbeteiligt.
Ein ganzes Jahrhundert jung ist die Baumschule Hauenstein 1990. Das wird mit verschiedenen Aktivitäten und Anlässen gefeiert. Als Höhepunkte dürfen sicher die Rosentaufe der gleichnamigen Rose durch die Sängerin Nella Martinetti, die grosse Rosen- und Pflanzenausstellung, der Firmenausflug mit allen Mitarbeitenden inklusive Begleitung und die Eröffnung der S-Bahn «Rosenlinie» (Linie 5 Rafz–Rapperswil) erwähnt werden. Verschiedene Fachtagungen und das Treffen ehemaliger Hauenstein-Lehrlinge («Stiften-Treffen») runden dieses Jubiläumsjahr ab.
Eine vierköpfige Geschäftsleitung mit Fritz Hauenstein an der Spitze tritt 1986 die Nachfolge von Kurt Hauenstein an. Zu dieser Zeit beträgt die Gesamtfläche der Betriebsteile Rafz und Flaach rund 71 Hektare.
Die Hauenstein AG übernimmt im Jahre 1981 zu 100% die Anteile der Gartencenter AG von der Firma Samen Mauser AG und den drei Brüdern Kurt, Gerold und Robert Hauenstein mit den vier Gartencentern in Zürich, Winterthur und Baar und führt diese unter dem gleichen Firmennamen weiter. Das Gartencenter in Rafz bleibt unter dem Dach der Hauenstein AG.
Anschliessend wird im Jahre 1980 die Bewässerung der Container- und Topfkulturen automatisiert. Zu diesem Zweck wird eine moderne Bewässerungsanlage in Betrieb genommen.
Im Jahre 1980 nimmt die Hauenstein AG eine 4,5 km lange, ca. 80 Höhenmeter überwindende, betriebseigene Wasserleitung von Rüdlingen am Rhein nach Rafz in Betrieb. Das Flusswasser des (alten) Rheins gelangt durch die Leitung in ein 5'300 m³ fassendes Speicherbecken in Rafz. Ab diesem Zeitpunkt werden die Pflanzen mit Flusswasser und nicht mehr mit wertvollem Trinkwasser versorgt.
1976 wird der neue, 12'000 m² grosse Schaugarten direkt beim Hauenstein Gartencenter in Rafz offiziell eröffnet.
1974 erfolgt die Eröffnung des Hauenstein Gartencenters am Imstlerwäg 2, beim Kreisel in Rafz, welches um ein Vielfaches grösser und moderner ist.
Ein grosser Schritt wird 1968 gemacht. Die ersten Gehölze und Stauden werden in Töpfen kultiviert. Das ist der Beginn der eigentlichen Containerkultur.
1965 wird das 75-jährige Jubiläum mit der ersten grossen Rosenschau festlich gefeiert. Die Besucher sind von dieser Art der Rosenpräsentation begeistert.
Die Baumschule Hauenstein hat sich zur führenden Baumschule in der Schweiz entwickelt. Ein paar Zahlen sollen dies verdeutlichen:
80 Mitarbeitende, Gewächshausfläche 2'500 m², Kästen 4'000 m², Jahresproduktion: Rosen 200'000 Stück, Obst 25'000 Stück, Sortiment Gehölze: 1'000 Arten/Sorten. Die Produktion von Topfpflanzen und die Sparte «Gartenbau» werden 1965 eingestellt, 1968 auch die Landwirtschaft. Damit fokussiert das Unternehmen zukünftig klar auf den Bereich «Produktion von winterharten Gartenpflanzen».
Als erste schweizerische Baumschule führt die Hauenstein AG im Jahre 1960 die EDV ein. Es handelt sich um ein Einplatzsystem mit Lochkarten. Bahnbrechend ist, dass die fakturierten Mengen direkt vom Inventar abgezogen werden.
Im Herbst 1960 wird bereits das zweite Gartencenter der Schweiz – sogar mit einem angegliederten Schaugarten – beim Stammbetrieb in Rafz (nicht identisch mit dem heutigen Standort) eröffnet.
1960 gründen die drei Söhne von Robert Hauenstein (Kurt, Robert, Gerold = 3. Generation) zusammen mit der Firma Samen Mauser die Firma Hauenstein/Mauser. Am 6. April 1960 wird das erste Garden-Center der Schweiz (damals englisch geschrieben!) in Zürich eröffnet.
1960 wird die Kollektivgesellschaft W. Hauenstein & Söhne in die Familienaktiengesellschaft Hauenstein AG, Baumschulen/Rosenkulturen, Rafz umgewandelt.
Der Betrieb wächst kontinuierlich. Die Kulturfläche wird regelmässig erweitert. Für einen rationellen und qualitätsschonenden Versandablauf wird 1957 eine Versandhalle gebaut.
Kurt Hauenstein (3. Generation) tritt 1956 in die Firma ein und übernimmt zunächst die Leitung des Betriebes, später auch die Geschäftsleitung. Unter seiner Führung macht die Baumschule in den folgenden 30 Jahren bei der Organisation und der Mechanisierung einen grossen Schritt nach vorn.
Im Jahre 1954 beginnt die Baumschule mit der Produktion von Rosen. Diese wird sich in den nächsten drei Jahrzehnten zu einer wichtigen Kultur ausweiten. Um die Versandzeit für Rosen und andere Gehölze bis in den Spätfrühling zu verlängern, wird ein Pflanzenkühlkeller gebaut.
1945 erfolgt die Gründung der Personalfürsorgestiftung W. Hauenstein & Söhne, der ersten Stiftung dieser Art in der schweizerischen «Grünen Branche». Das Sparendkapital beträgt für Angestellte CHF 7'500.– und für Arbeiter CHF 5'000.–. Die monatlichen Abzüge vom Lohn liegen zu dieser Zeit unter CHF 5.–.
Für die Baumschule bessert sich die Situation nach dem Krieg. Die bebaute Fläche steigt auf rund 54 Hektare Land, knapp die Hälfte davon ist zugunsten des Fruchtwechsels mit landwirtschaftlichen Kulturen belegt. Die Sparte «Gartenbau» wird gegründet.
1942 übernimmt Otto Hauenstein die Samenhandlung auf eigene Rechnung (heute Otto Hauenstein Samen AG).
Während des zweiten Weltkriegs wiederholt sich, was 25 Jahre zuvor schon geschehen ist: Es bleibt wenig Zeit für die Arbeit und die Pflege in den Gehölzkulturen, der Absatz fällt zusammen und kriegsbedingt muss wieder viel Gemüse und Getreide angebaut werden.
Nach dem Tod von Walter Hauenstein und seiner Frau Anna, beide im gleichen Jahr 1934, übernehmen die Söhne Emil, Walter, Robert, Fritz und Carl (2. Generation) 1934 die Führung des Unternehmens. Zu diesem Zeitpunkt beträgt die Gesamtfläche 34 Hektare.
Das Geschäft weitet sich aus. W. Hauenstein & Söhne beschäftigt 1930 etwa 80 Arbeiter und Angestellte im ganzen Betrieb. Die Produktion umfasst 33 Hektare Baumschulkulturen und 18 Hektare Landwirtschaft. Um die Kundenwünsche erfüllen zu können, baut das Unternehmen das Sortiment ständig weiter aus. Neben der Baumschule führt W. Hauenstein & Söhne einen Topfpflanzenbetrieb, eine Samenhandlung, einen Landwirtschaftsbetrieb in Flaach sowie zwei Restaurants in Rafz und Flaach.
Mit seinen sieben Söhne gründet Walter Hauenstein 1927 die Kollektivgesellschaft W. Hauenstein & Söhne. Fünf der Söhne arbeiten in der Baumschule, ein Sohn führt den Landwirtschaftsbetrieb und das Restaurant «Ziegelhütte» in Flaach und einer leitet das Restaurant «Bahnhof» in Rafz sowie die Samenhandlung, (heute Otto Hauenstein Samen AG).
Durch zwei Brandfälle kurz nacheinander werden im Jahr 1921 zwei Bauernhäuser zerstört und sofort wieder aufgebaut.
1918 kauft Walter Hauenstein das Restaurant und den Landwirtschaftsbetrieb «Ziegelhütte» in Flaach mit 36 Jucharten (ca. 13 Hektare) Land. Damit ist der Grundstein für den Betriebsteil in Flaach gelegt.
Der Erste Weltkrieg (1914–1918) bereitet dem Unternehmen, das bis dahin kräftig gewachsen ist und rund 35 Mitarbeiter beschäftigt, grosse Schwierigkeiten. Der grösste Teil des Personals wird zum Aktivdienst eingezogen. Der Markt für Ziergehölze bricht in den Kriegsjahren weitgehend zusammen. Der Betrieb stellt in den Folgejahren gemäss den Auflagen des Bundes die Produktion etwa zur Hälfte auf Gemüsekulturen und Getreide um. Dabei erkennt der Pionier Walter Hauenstein, wie wichtig eine wechselnde Fruchtfolge für gutes Pflanzenwachstum ist. In diese Zeit fällt auch die erste Güterzusammenlegung.
Im Ausserdorf Rafz erwirbt der von Pioniergeist erfüllte Baumschuler 1891 ein Bauernhaus. In den Folgejahren kommen weitere Flächen und Gebäude für die Baumschule hinzu. Zeitgleich baut er den Kundenkreis seines Betriebes bis über Schaffhausen und Winterthur hinaus aus.
Walter Hauenstein (19.09.1870–01.03.1934) gründet 1890 seine eigene Baumschule auf neun Aren Land. Darauf pflanzt er Obst- und Rosenwildlinge, Gemüse- und Blumensetzlinge sowie Ziersträucher. Obstjungbäume werden in den nächsten Jahrzehnten ein Schwergewicht bilden.