Federbusch – Celosia argentea

Mit seinen auffälligen Blüten ist der Federbusch im Spätsommer und Herbst eine dekorative und beliebte Zierpflanze für das Gartenbeet, die Balkonkästen und für diverse Gefässe. Die knalligen Blüten blühen bis zu acht Wochen und bringen in gemischten Pflanzungen wie auch in Einzelstellung Farbtupfen in den Garten, auf den Balkon oder die Terrasse.

Die ursprüngliche Form des Federbusches hat rötlich bis silberfarbene Blüten – deswegen wird er bis heute noch als «Silber-Brandschopf» bezeichnet.
Die ursprüngliche Form des Federbusches hat rötlich bis silberfarbene Blüten – deswegen wird er bis heute noch als «Silber-Brandschopf» bezeichnet.

Auch als Zimmerpflanze kann der Federbusch über längere Zeit in gemischten Arrangements oder in farblich passenden Gefässen Ihren Wohnbereich dekorieren.

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Herkunft

Der Federbusch (Celosia argentea), auch unter den Trivialnamen Silber-Brandschopf, Hahnenkamm, Floramoor, Sammetblume oder Tausendschön bekannt, gehört zur Familie der Fuchsschwanzgewächse (Amaranthaceae). Sein natürliches Vorkommen hat sich weltweit in den Tropen und Subtropen, besonders in Afrika sowie Mittel- und Südamerika ausgebreitet. Auch in China und Indien, wo der Federbusch ähnlich wie der Amarant (Amaranthus) als Nutzpflanze angebaut wird, ist er zahlreich vertreten. Die ursprüngliche Form des Federbusches hat rötlich bis silberfarbene Blüten. Daher stammt der Name «Silber-Brandschopf». Durch Züchtungen entstand in den vergangenen Jahren eine Vielzahl an Sorten, welche sich vor allem durch die Blütenfarbe und -form unterscheiden.

Aussehen

Der Federbusch ist eine ein- oder mehrjährige, krautige Pflanze. Sie hat eine aufrechte Wuchsform und wird je nach Sorte 30 bis 80 cm hoch. An der Basis kann die Zierpflanze verholzen. Draussen im Garten oder im Gefäss ausgepflanzt ist der Federbusch nicht winterhart. Jedoch blüht er bis zum Spätsommer in faszinierenden Farben. Als Zimmerpflanze im Innenbereich gehalten hat der Federbusch ganzjährig warm genug und kann mehrere Jahre blühen.

Die gestielten Laubblätter haben eine eiförmige oder lanzettliche Form und zeichnen sich durch eine attraktive Herbstfärbung aus.

Die Blütenform und -farbe sind sortenabhängig. Im Handel sind mittlerweile Federbusch-Sorten mit flammenden Blütenfarben von Violett über Gelb, Orange, Rot und Rosa bis Weiss erhältlich. Die Blütezeit reicht von Juni bis September. Einzelne Blüten können bis zu acht Wochen lang blühen.

Standort/Verwendung

Der Federbusch bevorzugt einen humosen, durchlässigen Gartenboden. Ab Mitte Mai, nach den letzten Nachtfrösten, kann die Pflanze im Garten oder in Gefässen draussen gepflanzt werden. Da der Federbusch ursprünglich aus den Tropen stammt, mag er warme und sonnige Standorte an windgeschützten Lagen. Die pralle Mittagssonne sollte vermieden werden, da diese rasch zu Verbrennungen der Zierpflanze führen kann. Schon blühende Exemplare können auch im Halbschatten gepflanzt werden. Im Innenbereich ist ein Standort in Fensternähe empfehlenswert. Eine Ost- oder Westausrichtung des Fensters ist ideal.

Der Federbusch wird häufig als Balkon- oder Gefässpflanze verwendet. Doch auch im Gartenbeet in gemischten Pflanzungen oder als Grabbepflanzung, zum Beispiel in Kombination mit dem Gelben Sonnenhut (Rudbeckia) und der Studentenblume (Tagetes), macht er sich gut. Im Innenbereich als Zimmerpflanze gehalten ist die auffällige Zierpflanze ein Hingucker schlechthin.

Ob kombiniert mit anderem Saisonfloor oder als Solist in einem farblich passenden Gefäss gehalten, der Federbusch setzt mit seinen knalligen Blütenfarben Akzente in den Garten, auf den Balkon oder die Terrasse.

Übrigens lassen sich die geöffneten Blüten der Zierpflanze gut trocknen und wirken so in Blumengestecken sehr schön!

Pflege

Am richtigen Standort gepflanzt ist der Federbusch sehr anspruchslos und pflegeleicht. Eine Nachblüte kann gefördert werden, indem Verblühtes regelmässig ausgeschnitten wird.

Damit der Federbusch während der warmen Sommermonate die Blätter nicht hängen lässt, sollte die Zierpflanze regelmässig gegossen werden. Es sollte darauf geachtet werden, dass der Wurzelballen nie austrocknet, dass aber auch zu keiner Zeit Staunässe herrscht. Grundsätzlich toleriert der Federbusch eher trockene Phasen als ein Übermass an Wasser.

Die ursprüngliche Form des Federbusches hat rötlich bis silberfarbene Blüten – deswegen wird er bis heute noch als «Silber-Brandschopf» bezeichnet.
Die ursprüngliche Form des Federbusches hat rötlich bis silberfarbene Blüten – deswegen wird er bis heute noch als «Silber-Brandschopf» bezeichnet.

Blütezeit

Von Juni bis September

Standort

Sonnig und windgeschützt

Das Aussehen des Federbuschs hängt von seiner Sorte ab; gerade farblich gibt es aber viele unterschiedliche Varianten.
Das Aussehen des Federbuschs hängt von seiner Sorte ab; gerade farblich gibt es aber viele unterschiedliche Varianten.
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